Neustart für Beratungsangebot in Dümpten

Bereits 2009 entwickelte sich im Netzwerk der Generationen in Dümpten die Idee, ein niederschwelliges Beratungsangebot zu installieren. Bestehende Angebote fanden wenig Resonanz, gleichwohl meldeten die Bürger aus ihren Freundeskreisen und Organisationen Beratungsbedarf. Konsens bestand schnell darüber, dass offenbar die Beratung da hin gehen muss wo die Menschen sind und nicht erwartet werden kann, dass die Menschen da hin gehen wo die Beratung sitzt.


Spontan bot damals Apothekerin Regine Weimannn die Apotheke am Kirchplatz als Raum für eine wöchentliche Beratungssprechstunde an und mit Pflege zu Hause A.  u. M. Behmenurg fand sich ein Partner, der bereit war kostenfrei seine Beratungskompetenz zur Verfügung zu stellen. Vor dem gleichen Hintergrund entwickelte sich damals die Bürgerlostenidee. Die Senioreneinrichtungen der Stadt stellen seither kostenfrei ein Büro für den Servicepunkt Dümpten zur Verfügung. Erstmalig erschien damals der von den Bürgern selbst entwickelte und erarbeitete „Wegweiser für Dümpten“, der inzwischen in dritter Auflage vorliegt. Alle damals entstandenen Angebote haben sich verstetigt und sind Bestandtteil des Lebens in Dümpten geworden.


Jetzt feierten Mitglieder des Netzwerkes, Nachbarn und Kunden den Neustart des Beratungsangebotes in der Apotheke am Kirchplatz. Zum Jahreswechsel hat Apothekerin Sabine van Heek die Leitung übernommen, die Apotheke wurde umgebaut und modernisiert. Jeden Mittwoch von 11.00 -13.00 Uhr ist ein Ansprechpartner von „Pflege zu Hause“ A. u. M. Behmenburg präsent, für vertrauliche Gespräche steht ein separater Raum zur Verfügung. In den letzten Jahren waren Informationenen zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und die Unterstützung beim MDK Gutachtertermin bei der Einstufung in die Pflegeversicherung die „Renner“ bei den Ratsuchenden. „Wir sind offen für alle Fragestellungen, die Senioren bewegen.“ So Kathrin Zimmermann, Sozialarbeiterin, „ durch die langjährige Erfahrung und die gute Vernetzung in Dümpten können wir fast immer weiterhelfen.“